11. Februar 2019

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by: SarahP

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Tags: Blog, Matratze

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Die passende Matratze für jeden Körper

Jeder kennt es: Die alte Matratze ist unbequem geworden, sie muss raus, eine neue soll her. Doch wie findet man sich jetzt im Dschungel der abertausenden von Matratzen zurecht? Kaltschaum, Federkern oder Latex? Hart oder weich? Wir erklären euch in diesem Blogpost, auf was ihr beim Matratzenkauf achten solltet.

Warum es eine Rolle spielt auf WAS Sie schlafen

Der Durchschnittsmensch verbringt etwa einen Drittel seines Lebens im Bett. Einen DRITTEL?! Das ist schon ziemlich viel. Während es Schlafens soll sich der Körper erholen können, diverse Stoffwechselvorgänge laufen ab und die Geschehnisse des Tages werden verarbeitet. Die passende Matratze spielt dabei eine wesentliche Rolle!

Gibt es das perfekte Material? Ja und Nein. Genau wie jeder Mensch andere Geschmäcker beim Essen hat, so sind auch die Vorlieben beim Material der Matratze verschieden. Zudem ist jeder menschliche Körper anders. Wir könnten zehn Versuchspersonen auf ein und die selbe Matratze legen, jeder hätte eine andere Meinung. Grundlegend gesprochen gilt aber folgendes für jeden:

  • Die Matratze muss Ihren Körper entlasten. Den Druckpunkte sind ungesund (drücken Nerven ab und hindern die saubere Blutzirkulation)
  • Die Matratze muss stützen. Den wenn der Körper an den falschen Punkten aufgrund der Matratze durchhängt, kreiert dies auch Probleme.

Hierbei gibt es Materialien die dies eher unterstützen und fördern können als andere. Hier stellen wir Euch die Eigenschaften der diversen Typen vor:

Federkern:

Federkern

Federkernmatratzen bestehen aus zahlreichen Metallfedern. Je mehr Federn drin enthalten sind, umso genauer passen sich diese dem Körper an. Federkernmatratzen gibt es ausserdem in jeder Preislage, auch für’s kleine Budget ist also etwas dabei. Günstigere Modelle haben aber auch einen Nachteil: Es können sich Kuhlen bilden. Ebenso kann es vorkommen, dass die Federn Geräusche machen. Zudem ist es relativ spürbar, wenn sich der Partner nebenan im Schlaf bewegt.

Wichtig zu wissen ist, dass Federkern stets mit einem anderen Material gekoppelt wird. In dem meisten Fall haben diese Matratzen einen Schaumstoff Mantel. Es gibt aber auch hochwertigere Latex-Federkernmatratzen.

Schaumstoff:

Schaumstoffmatratzen gibt es in über tausenden von Variationen, Farben und Formen. In der Regel handelt es sich um PUR-Schaum, den man aus Polyurethan (Erdöl basiert) herstellt. Je nach Herstellungsart können unterschiedliche Matratzentypen daraus gemacht werden. So gibt es zum Beispiel Kaltschaummatratzen, Viscoschaumstoffe (dazu im Video noch ein wenig mehr) und viele mehr. Schaumstoffmatratzen gibt es in jeder Preiskategorie, wobei Sie eher in die günstigere Sparte gehören. Sie verlieren schneller ihre Form und sind deshalb gut für Betten geeignet, welche nicht täglich in Gebrauch sind, wie zum Beispiel Gästebetten.

Schaumstoffkern

Latex/Kautschuk:

Naturlatex

Latex/Kautschuk ist der Saft des Gummibaumes. Er ist im Moment das einzige natürliche Material auf dem Matratzenmarkt. Ausserdem bringt Latex sehr viele positive Eigenschaften schon von Natur aus mit. Er ist antistatisch, antibakteriell und kein Nährboden für Milben. Durch die extrem hohe Stützkraft welche Latex bietet, kann man in Latexmatratzen angenehm versinken um Druckstellen zu vermeiden, hängt aber trotzdem nicht durch! Genau aus diesem Grund kann man hier ohne schlechtes Gewissen auf eine etwas weichere Variante ausweichen, so vermeidet man Druckpunkte. Im Gegensatz zu anderen Materialien ist Latex durch seine dichte Schäumung ein eher schweres Material. Dadurch gewinnt Sie aber an Lebensdauer; eine solche Matratze hält 10 bis 15 Jahre!

Wir im Bettenland sind sehr überzeugt vom Kautschuk und empfehlen wenn auch immer möglich eine solche Matratze.

Fazit

Prinzipiell gilt: Testet die Matratze die für Euch in Frage kommt ausgiebig. Lässt Euch dabei fachkundig beraten. Den je nach Situation oder Person wird euch etwas unterschiedliches empfohlen (zum Beispiel ein Gäste- oder Kindermatratze, muss nicht den gleichen Anforderungen entsprechen). Kommuniziert offen über Eure Bedürfnisse und Preisvorstellungen. Danach wiegt die Fakten gekoppelt mit dem Bauchgefühl ab. So kommt Ihr meist auf das für Euch richtige Ergebnis.