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Schlafen mit BH

© Foundry Co via Canva

Frauenthemen - ist das Tragen eines BH's beim Schlafen schädlich?

Sollte man seinen BH nachts anlassen?

Wird dadurch die Brust straffer oder ist das sogar schädlich? Gute Frage!

Manche Frauen können es kaum erwarten, das lästige Teil loszuwerden. Andere wiederum fühlen sich wortwörtlich nackt ohne einen Büstenhalter. Wir haben uns gefragt, wie es denn gesundheitlich überhaupt aussieht und haben im folgenden Blogpost alle Theorien rund um’s Schlafen mit oder ohne BH zusammengetragen.

  1. Theorie 1: Rückenschmerzen -wenn der Büstenhalter die falsche Grösse hat kann er schlecht sitzen und somit drücken. Er verrutscht quasi bei jeder Drehung, die wir im Schlaf unterbewusst machen. Die Folgen sind Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen. Gerade Frauen mit grösseren Brüsten sind vermehrt davon betroffen. Das zusätzliche Gewicht zieht den Oberkörper nach vorne (z.B. beim stehen oder beim seitlichen Liegen) und die Brüste sind deutlich empfindlicher.
  1. Theorie 2: Auf den BH zu verzichten ist der Weg zu strafferen Brüsten – zumindest laut dem französischen Forscher Jean-Denis Rouillon. Seine Studie (mit ca. 300 Frauen) hat ergeben, dass weniger Rückenschmerzen vorhanden waren und das Brustgewebe fester wurde. Um dies zu untermauern müsste man aber eine viel grösser angelegte Studie durchführen, unter anderem auch mit Frauen die grössere Grössen als nur C-Cups tragen.
  1. Theorie 3: Schwaches Bindegewebe – Fakt ist, dass Bindegewebe kann sich nicht stärken, wenn wir unsere Brüste immer mit einem BH unterstützen, im Gegenteil. Das Bindegewebe wird schwächer und kraftlos. Dabei riskieren wir sogar Dehnungsstreifen. Der Muskel wird deutlich mehr trainiert, wenn er eigenständig stützen muss, sprich sich die Brust selbstständig bewegen kann.

  1. Theorie 4: Unruhigerer Schlaf – BHs im Bett sind unbequem, eng und stören deshalb unsere natürlichen Schlafbewegungen. Ausserdem ist wissenschaftlich bewiesen: Je weniger Kleidung wir nachts tragen, desto ruhiger ist unser Schlaf. Falls aber wirklich nicht auf einen BH verzichtet werden kann wird empfohlen, einen weichen, bügellosen Büstenhalter zu wählen. Die Auswahl hierbei ist riesig!
  1. Theorie 5: Erhöhtes Krebsrisiko – durch den BH werden Lymphbahnen abgeklemmt, schädliche Stoffe können somit im schlimmsten Fall nicht aus dem Körper geschwemmt werden.* Klar ist, dass dies eher in westlichen Ländern der Fall ist. Hierzu Lande tragen 4 von 5 Frauen einen Büstenhalter, was in anderen Teilen der Welt für Unverständnis sorgt. Auch finden wir einen grundlegend anderen Lebensstil vor, welcher das Krebsrisiko sowieso erhöht (Alkohol, Rauchen, Übergewicht).

*eine wissenschaftliche Quelle für diese Behauptung konnte nicht gefunden werden.

  1. Theorie 6: Durchblutungsstörungen oder Zysten – Im Bereich der weiblichen Brust gibt es sowohl eine Menge Muskeln und Gefäße als auch Lymphknoten und Nerven. Optimaler Weise sollten diese in der Nacht Schadstoffe abtransportieren können. Ein zu kleiner BH, enge Gummizüge oder zu enge Träger können massive gesundheitliche Schäden hervorrufen indem sie verhindern, dass die schädlichen Stoffe ausgeschwemmt werden können. Folgen davon können blaue Flecken, Druckstellen, Durchblutungsstörungenoder im schlimmeren Fall bösartige Zysten sein.  

Unsere Meinung zu diesem Thema ist eigentlich ziemlich klar: Jeder Frau soll es gut gehen, egal ob mit oder BH. Solange die Gesundheit nicht unter einem Büstenhalter leidet und die Frau sich voll und ganz wohl fühlt in ihrer Haut, ist doch alles in Ordnung (zumal alle oben genannten Punkte nur Theorien sind und auf keinen ärztlichen Studien basieren).

Bettenland, Sabrina Kunz